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Zahlstellen-Meldeverfahren

Das maschinelle Zahlstellen-Meldeverfahren (ZMV) ist der elektronische Datenaustausch von Versorgungsbezügen zwischen Zahlstellen und Krankenkassen. Die elektronische Datenübertragung ist seit dem 01.01.2011 für alle Zahlstellen per Gesetz verpflichtend (§ 202 Abs. 2 SGB V). Das ZMV betrifft damit alle Zahlstellen von Versorgungsbezügen wie Lebensversicherungen, Unterstützungs- und Pensionskassen, Versorgungswerken und weiteren Stellen. Die entsprechenden Daten müssen elektronisch, bidirektional und mit einem zertifizierten System an die zuständigen Krankenkassen übermittelt werden. Die Zertifizierung ist an umfangreiche Zulassungskriterien gebunden und wird jährlich von der ITSG (Informationstechnische Servicestelle der gesetzlichen Krankenversicherung) vorgenommen.   

 

Zulassungskriterien für das maschinelle Zahlstellen-Meldeverfahren (ZMV) sind:

  • Korrektheit des Programms muss von der ITSG zertifiziert werden
  • Jährliche Erneuerung des ITSG-Prüfzertifikats
  • Die Berechnung des abzuführenden Kranken- und Pflegeversicherungsanteils aus den Versorgungsbezügen muss innerhalb des Programms erfolgen („Brutto-Netto-Rechnung“)
  • Meldetatbestände müssen vom Programm erkannt und automatisch gemeldet werden
  • Datenübertragung im gesicherten Verfahren der Datenerfassungs- und übermittlungsverordnung (DEÜV)

Das Prüfzertifikat der ITSG ist die Voraussetzung für die Verwendung eines im Zahlstellen-Meldeverfahren eingesetzten Programms.

 

 

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